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DOW JONES FXCM DOLLAR INDEX

(USDOLLAR)
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17.02.MORNING BRIEFING - USA/Asien
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17.02.MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

22.01.2021 | 07:31

Der Dollar-Index reduzierte sich um 0,3 Prozent. Viele Analysten gingen davon aus, dass der Greenback den Abwärtstrend fortsetzen werde. Die Aussicht auf ein umfangreiches Konjunkturpaket durch die neue US-Regierung dürfe die Konjunktur befeuern und damit den Dollar als sicheren Hafen unattraktiver machen. Der Euro reagierte zunächst kaum auf die Zinsentscheidung der EZB. Diese hatte wie erwartet die Leitzinsen bestätigt und wird alle zuletzt verkündeten Maßnahmen fortsetzen. Auch die Pressekonferenz zeigte zunächst wenig Einfluss. Im späten Geschäft zog die Gemeinschaftswährung dann aber mit der Dollarschwäche auf 1,2168 Dollar nach einem Tagestief am Morgen bei 1,21 an.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    52,48      53,13  -1,2%    -0,65  +7,9% 
Brent/ICE    55,40      56,10  -1,2%    -0,70  +7,1% 
 

Die Preise würden derzeit von der US-Politik bestimmt. Hier herrsche Unsicherheit, was Biden in Sachen Konjunkturpaket einer- und Klimaschutz andererseits umsetze, hieß es. WTI fiel um 0,3 Prozent auf 53,13 Dollar, Brent verteuerte sich um 2 US-Cent auf 56,10 Dollar. Teilnehmer verwiesen bei WTI auf den unerwarteten Anstieg der US-Lagerdaten, die die Daten des privaten American Petroleum Institute (API) offenbart hatten. Die Aufgabe der umstrittenen Keystone XL-Pipeline nach Kanada dominiere zwar die Schlagzeilen, "doch hat dies keine Auswirkungen auf die Förderung in Kanada", merkte ein Analyst an.

METALLE

                zuletzt    Vortag  +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)    1.858,63  1.869,60  -0,6%   -10,97  -2,1% 
Silber (Spot)     25,46     25,98  -2,0%    -0,52  -3,6% 
Platin (Spot)  1.110,25  1.129,83  -1,7%   -19,58  +3,7% 
Kupfer-Future      3,61      3,65  -1,0%    -0,04  +2,6% 
 

Der Preis für die Feinunze Gold stagnierte bei 1.871 und erholte sich damit deutlich von den Tagestiefs. Der schwache Dollar half dabei. Nach dem Zweiwochenhoch des Vortages attestierten Händler aber eine steigende Bereitschaft für Gewinnmitnahmen.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

CORONA-PANDEMIE

- Deutschland

Die Zahl derer, die die Corona-Auflagen als belastend empfinden, hat laut dem aktuellen Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin zugenommen. 49 Prozent nehmen demnach die in Deutschland geltenden Einschränkungen als sehr starke oder starke Belastung wahr. 42 Prozent bezeichnen ihre persönliche Belastung durch die bestehenden Auflagen als weniger stark. Nur 9 Prozent fühlen sich durch die Einschränkungen aktuell gar nicht belastet. In der Woche vor Weihnachten hatten noch 36 Prozent die Einschränkungen als starke oder sehr starke Belastung bezeichnet und 64 Prozent angegeben, weniger oder überhaupt nicht belastet zu sein.

KONJUNKTUR EUROPA

Das Verbrauchervertrauen im Euroraum hat sich im Januar eingetrübt. Der von der EU-Kommission ermittelte Index verringerte sich um 1,7 auf minus 15,5 Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von minus 14,8 prognostiziert. Für die EU-28 ging der Wert um 1,6 Punkte zurück auf minus 16,5.

KONJUNKTUR JAPAN

Kernverbraucherpreise Dez -1,0% (PROG: -1,1%) gg Vj

Verbraucherpreise Dez -1,2% gg Vj

Verbraucherpreise Dez -0,1% gg Vm

US-NOTENBANK

Alle zwölf Regionenchefs können weitermachen. Wie die Federal Reserve mitteilte, wurden sie samt ihrer Stellvertreter für fünfjährige Amtszeiten neu nominiert.

USA / RUSSLAND

Die US-Regierung des neuen Präsidenten Joe Biden strebt in den Verhandlungen mit Russland über den in Kürze auslaufenden Abrüstungsvertrag New Start eine Verlängerung um fünf Jahre an. Der Vertrag läuft nach jetzigem Stand am 5. Februar aus, bisher gibt es keine Einigung über eine Fortsetzung.

EU / CHINA

Das Europaparlament sieht wegen des Investitionsabkommens mit China die Glaubwürdigkeit der EU in Fragen der Menschenrechte in Gefahr. Die Verhandlungen hätten insbesondere mit Blick auf die Unterdrückung der demokratischen Opposition in Hongkong als Druckmittel genutzt werden müssen, heißt es in einer Entschließung.

EU / RUSSLAND

Das EU-Parlament hat wegen der Verhaftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny einen Baustopp für das deutsch-russische Pipeline-Projekt Nord Stream 2 gefordert. Die EU müsse die Fertigstellung der Pipeline "umgehend verhindern", heißt es in einer Entschließung, die am Donnerstag in Brüssel angenommen wurde.

EU / SLOWAKEI

Die EU-Betrugsbekämpfungsbehörde Olaf hat bei Untersuchungen in der Slowakei Unregelmäßigkeiten bei der Auszahlung europäischer Agrarhilfen festgestellt. Mindestens eine Millionen Euro könnten fälschlich an landwirtschaftliche Betriebe geflossen sein.

JAPAN

Die japanische Regierung hat einen Pressebericht zurückgewiesen, wonach die im Sommer in Tokio geplante Olympiade abgesagt werden soll. "Da ist nichts dran an dem Bericht", sagte Regierungssprecher Manabu Sakai. Die Times of London hatte mit Verweis auf Regierungsquellen geschrieben, die Spiele müssten wegen der Pandemie ausfallen, und Japan wolle sich stattdessen um die Austragung im Jahr 2032 bewerben.

SIEMENS

hat in ihrem ersten Geschäftsquartal eine bessere Geschäftsentwicklung verzeichnet als am Markt erwartet. Die vorläufigen Zahlen liegen laut Unternehmensangaben deutlich über den Prognosen der Analysten. Der Technologiekonzern kündigte an, den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020/21 nun zu überprüfen. Für das im Oktober begonnene neue Geschäftsjahr hat Siemens bislang auf vergleichbarer Basis eine moderate Steigerung von Umsatz und Nachsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahr in Aussicht gestellt und will eine Book-to-Bill-Ratio wie auch zuletzt von über 1 einfahren.

AIRBUS

passt seine Planung der Produktionsraten für Flugzeuge der A320-Familie als Reaktion auf das Marktumfeld an. Die Fertigung soll nun schrittweise von derzeit 40 Flugzeugen pro Monat auf 43 im dritten Quartal und 45 im vierten Quartal 2021 steigen, wie der Konzern mitteilte. Damit werde der Hochlauf langsamer vonstattengehen als zuvor mit 47 Maschinen pro Monat ab Juli geplant.

PROSIEBEN

hat im Gesamtjahr 2020 ihre eigenen Erwartungen klar übertroffen. Auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen lag der Umsatz bei rund 4,040 Milliarden Euro und das bereinigte EBITDA bei rund 700 Millionen. Beim zuletzt veröffentlichten Jahresausblick hatte die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2020 einen Konzernumsatz zwischen 3,85 Milliarden und 3,95 Milliarden Euro sowie ein adjustiertes EBITDA zwischen 600 Millionen und 650 Millionen Euro angestrebt.

SILTRONIC

Globalwafers hat sein Angebot für den deutschen Konkurrenten Siltronic aufgestockt. Wie der taiwanische Konzern mitteilte, will er für alle ausstehenden Stammaktien nun 140 Euro pro Stück zahlen statt der ursprünglich angebotenen 125 Euro. Da die Erhöhung auf Marktkäufe von Siltronic-Aktien am 21. Januar 2021 mit einer maximalen Gegenleistung von 140 Euro pro Siltronic-Aktie beruhe, bleiben alle sonstigen Bedingungen unverändert.

SALZGITTER

hat dank eines starken Schlussquartals im vergangenen Jahr den Verlust deutlich eingegrenzt und die eigene Prognose übertroffen. Für das begonnene Gesamtjahr peilt der Stahlkonzern weitere Fortschritte an - bei deutlich steigenden Umsätzen auch wieder Millionengewinne. Den Fehlbetrag vor Steuern grenzte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 2020 auf 200 Millionen Euro ein. Im Vorjahr wurde noch ein Minus von 253 Millionen Euro verzeichnet. Im vierten Quartal sei es besonders in den Bereichen Flachstahl, Handel und Technologie gut gelaufen.

BASTEI LÜBBE

hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2020/21 nach einem starken Weihnachtsgeschäft angehoben. Unter anderem seien die Umsatzbeiträge der Neuerscheinungen von Bestsellerautoren, wie Ken Follett und Dirk Roßmann, deren neue Werke im Herbst erschienen höher gewesen als erwartet. Zudem kamen Sparmaßnahmen, die seit Oktober im Hinblick auf drohende Risiken durch die Corona-Pandemie umgesetzt wurden, dem Ergebnis zu Gute. Erwartet werde nun nun ein Umsatz von ca. 90 Millionen statt der bisher rund 85 Millionen Euro.

SURTECO

Der aus verschiedenen Aktionärsfamilien bestehende Aktienpool Surteco verhandelt mit der Schürfeld-Gruppe über deren Beitritt zurm Aktienpool. Die Schürfeld-Gruppe verfügt derzeit insgesamt über 27,8 Prozent der Stimmrechte bei Surteco, wie der Hersteller von Oberflächenmaterialien mitteilte. Im Falle des Beitritts würden 58,37 Prozent des Grundkapitals poolgebunden sein.

IG GROUP

Der britische Betreiber von Online-Handelsplattformen kauft das US-Broker-und Finanzmedienhaus Tastytrade Inc for 1 Milliarde US-Dollar. Die IG Group Holdings plc will damit vom Boom des Optionshandels durch Kleinanleger profitieren. Mit der Transaktion würde zudem die Präsenz von IG auf dem US-Markt deutlich erhöht.

FORD

muss seinen Pensionsfonds mit einem Milliardenbetrag aufpeppen. Das werde den Vorsteuergewinn im vierten Quartal um 1,5 Milliarden US-Dollar mindern, teilte der Autobauer mit. Das Nettoergebnis werde mit 1,2 Milliarden Euro belastet. Das bereinigte EBIT und der bereinigte Gewinn je Aktie sind nicht betroffen.

IBM

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 22, 2021 01:30 ET (06:30 GMT)

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