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CORONA-BLOG/BGA gegen Homeoffice-Pflicht

18.11.2021 | 13:27

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

BGA gegen Homeoffice-Pflicht 

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) hält den Bundestagsbeschluss zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes grundsätzlich für richtig, kritisiert aber die vorgesehene Homeoffice-Pflicht. "Die rapide steigende Zahl an Infektionen ist dramatisch. Es ist deshalb richtig, dass der Bundestag und die Bundesregierung handeln", erklärte BGA-Hauptgeschäftsführer Antonin Finkelnburg. Für eine vernünftige Umsetzung der 3G-Regeln am Arbeitsplatz sei es wichtig, dass Arbeitgeber nun auch rechtlich abgesichert nach dem Impf-, Genesenen- und Teststatus fragen dürften. "Die vergangenen Corona-Monate haben uns gezeigt, wie flexibel Arbeit auch ohne eine sogenannte Homeoffice-Pflicht gestaltet werden kann", erklärte er allerdings. Es wäre besser, wenn der Gesetzgeber die Unternehmen "einfach machen ließe".

Bundestag billigt weitere 7 Milliarden Euro für Gesundheits-fonds 

Angesichts der angespannten Finanzlage in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird der Bundeszuschuss für 2022 nochmals um 7 Milliarden Euro erhöht. Das beschloss der Bundestag. Zusammen mit dem gesetzlich vorgesehenen Bundeszuschuss von 14,5 Milliarden Euro soll der Bund damit laut den Angaben im nächsten Jahr nun insgesamt 28,5 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds überweisen. Mit einem im Juli vom Bundestag beschlossen Gesetz war der Zuschuss an die GKV für 2022 bereits um 7 Milliarden Euro erhöht worden. Vor allem aufgrund der Corona-Pandemie und der dadurch ausgelösten Wirtschaftskrise ergebe sich ein veränderter Finanzbedarf.

Bundestag billigt Änderung des Infektionsschutzgesetzes 

Der Bundestag hat die von SPD, Grünen und FDP eingebrachten Änderungen am Infektionsschutzgesetz gebilligt, mit denen die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden soll. Vorgesehen ist unter anderem eine Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz sowie im Öffentlichen Nah- und Fernverkehr und in Flugzeugen. Geplant ist auch eine Testpflicht in Pflegeheimen. Beschäftigte sollen, wenn möglich, im Homeoffice arbeiten. Besonders stark von der Corona-Pandemie betroffene Länder sollen über die Regelungen hinausgehen und zum Beispiel 2G- oder 2G-Plus-Regeln oder Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte ergreifen können. Für das Gesetz stimmten 398 Abgeordnete, dagegen 254, und 36 enthielten sich.

Betriebsärzte wollen rasch mit Booster-Impfungen beginnen 

Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für eine generelle Corona-Auffrischungsimpfung ab 18 Jahren machen die Arbeitsmediziner in Deutschland Druck, rasch in den Unternehmen daran beteiligt zu werden. "Wir stehen bereit - wir brauchen den Impfstoff, dann können wir in den Betrieben Booster-Impfungen durchführen", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Wolfgang Panter, der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. "Ich bin sehr dafür - und wir haben das auch schon den Kollegen gesagt: Bietet das Boostern so früh wie möglich an." Somit könne man im Dezember damit beginnen. Die Beschäftigten frühestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung erneut zu impfen, sei schon relativ spät - "da sollte man eher ein bisschen früher loslegen".

Curevac: 2. Impfstoff-Kandidat in Studie ähnlich wie Biontech-Vakzin 

Die zweite Impfstoffkandidaten-Generation (CV2CoV) auf mRNA-Basis des Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac zeigt einen vergleichbaren Antikörperspiegel wie das Vakzin von Biontech und Pfizer. Das gehe aus Ergebnissen einer erweiterten präklinischen Studie mit Tieren zu dem mit Glaxosmithkline entwickelten Impfstoffkandidaten hervor, die im Journal "Nature" veröffentlicht wurden, wie Curevac mitteilte.

Stiko empfiehlt generelle Corona-Auffrischungsimpfung ab 18 Jahren 

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt allen Menschen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus. Die Impfung solle mit einem sogenannten mRNA-Impfstoff erfolgen, teilte die Stiko am Donnerstag in Berlin mit. Sie solle im Regelfall sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, im Einzelfall könne sie auch bereits nach fünf Monaten erwogen werden.

RKI-Chef Wieler warnt vor einem "schlimmen Weihnachtsfest" 

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat mit drastischen Worten die aktuelle Corona-Lage in Deutschland eingeordnet und zugleich Kritik an der Politik geäußert. "Es herrscht eine Notlage in unserem Land", sagte Wieler am Dienstagabend in einer Videokonferenz mit Mitgliedern der sächsischen Landesregierung. "Wer das nicht sieht, der macht einen sehr großen Fehler." "Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern", sagte Wieler mit Blick auf die nächsten Wochen.

Astrazeneca-Antikörperkombination erweist sich in Studien als wirksam 

Das vom Pharmahersteller Astrazeneca entwickelte Corona-Medikament Evusheld, das auch unter der Bezeichnung AZD7442 bekannt ist, hat in klinischen Phase-III-Studien vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Wie Astrazeneca mitteilte, verringerte die Antikörperkombination sowohl das Risiko, an Covid-19 zu erkranken und Krankheitssymptome zu entwickeln, als auch das Auftreten schwerer Verläufe bis hin zu Todesfällen bei bereits mit Covid-19 infizierten Patienten signifikant. Astrazeneca untersucht AZD7442 zurzeit auf seine Wirksamkeit sowohl zur Prophylaxe als auch zur Behandlung von Covid-19.

Pflegerat fordert Impfpflicht für alle Beschäftigten in Heimen und Kliniken 

In Pflegeheimen und Krankenhäusern soll aus Sicht des Dachverbands Deutscher Pflegerat eine Impfpflicht für alle Beschäftigten kommen. Präsidentin Christine Vogler sagte der Wirtschaftswoche, eine Impfpflicht nur für bestimmte Berufsgruppen wie Mediziner oder Pflegekräfte sei der falsche Weg. "Ein Zwang für bestimmte Berufsgruppen reicht aber nicht, führt zu Frust und falschen Signalen in die Bevölkerung. Man sollte bedenken, dass in Einrichtungen oft die Hälfte oder mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Pflege keine Fachkräfte sind." Sie seien angelernt oder Aushilfen und würden von der Vorgabe nicht erfasst. Stattdessen sollten alle Beschäftigten bestimmter Einrichtungen gegen Covid-19 immunisiert sein.

Wirtschaft begrüßt 3G-Regeln am Arbeitsplatz, fürchtet aber Aufwand 

Die Wirtschaft hat in einer Handelsblatt-Umfrage unter DAX-40-Konzernen und Familienunternehmen die geplanten 3G-Regeln am Arbeitsplatz begrüßt. Es "ist der richtige Schritt in der gegenwärtigen Phase der vierten Coronawelle", teilte demnach die Deutsche Post mit. Die Deutsche Börse befürwortete die Pläne, "um unseren Mitarbeitenden vor Ort das gute Gefühl zu geben, am Arbeitsplatz, so gut es geht, geschützt zu sein". Siemens teilte mit, dass "3G neben den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln die Sicherheit für all unsere Beschäftigten steigert". Viele der befragten Unternehmen befürchteten bei der Überprüfung der 3G-Regel allerdings einen hohen Aufwand. Für BMW ist er gar "enorm", aber die Gesundheit der Beschäftigten habe oberste Priorität. Auch DAX-Neuling Sartorius sprach von einem "erheblichen Aufwand".

Bund und Länder vor möglicher Einigung auf flächendeckende 2G-Regelung - Medien 

Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wollen Bund und Länder Medienberichten zufolge flächendeckend in Deutschland die 2G-Regelung einführen. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, die dem Business Insider, der Bild-Zeitung und der Rheinischen Post vorlagen. Am Donnerstag kommen die Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) zusammen, um über einen einheitlichen Kurs bei den Nachweisregeln sowie den Auffrischungsimpfungen zu beraten.

Belgien setzt auf Maskenpflicht im Freien und Homeoffice 

Um die neue Corona-Welle in Belgien zu brechen, setzt die Regierung auf eine allgemeine Maskenpflicht und die Ausweitung der Arbeit aus dem Homeoffice. Dort, wo es möglich ist, sollen Arbeitnehmer ab Montag mindestens vier Tage in der Woche von Zuhause arbeiten, wie Belgiens Ministerpräsident Alexander De Croo am Mittwoch erklärte. Ebenfalls verständigten sich die Chefs der Regionen auf das Tragen von Masken an öffentlichen Orten. Die Maskenpflicht besteht für alle Menschen ab zehn Jahren. Ein Mund-Nasen-Schutz muss in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bars und Restaurants, Theatern und Kinos sowie bei öffentlichen Veranstaltungen, auch im Freien, getragen werden.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ank/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 18, 2021 07:26 ET (12:26 GMT)

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