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EU setzt Ziele für Recycling und Wiederverwendung, um Verpackungsabfälle zu reduzieren

30.11.2022 | 14:38
FILE PHOTO: Rubbish mounts up around garbage containers as Rome authorities struggle to provide a regular disposal service

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch neue Vorschriften zur Verringerung des Verpackungsmülls vorgeschlagen, und zwar durch eine Erhöhung des Recyclinganteils in Plastikgetränkeflaschen und durch Zielvorgaben für die Wiederverwendung von Bechern zum Mitnehmen und von Materialien, die für Online-Lieferungen verwendet werden.

Der Vorschlag sieht vor, dass alle 27 EU-Mitglieder den Verpackungsmüll pro Kopf bis 2030 um 5 % und bis 2040 um 15 % gegenüber dem Stand von 2018 reduzieren müssen. Verpackungen machen derzeit 36% der festen Siedlungsabfälle aus.

Die Kommission erklärte, dass die Verpackungsabfälle, insbesondere aus Kunststoff, weiter ansteigen würden, wenn keine Maßnahmen ergriffen würden, was zu einem Anstieg der Treibhausgasemissionen führen und somit das Ziel der EU, bis 2050 netto keine Emissionen zu verursachen, gefährden würde.

Der Vorschlag, der noch geändert werden kann, behält die Recyclingziele von 65% bis 2025 und 70% bis 2030 aus der letzten Aktualisierung der Richtlinie im Jahr 2018 bei, mit spezifischen Zielen für jedes Verpackungsmaterial.

Alle Verpackungen müssen bis 2030 so konzipiert sein, dass sie recycelt werden können, und die Hersteller sollten sicherstellen, dass sie bis 2035 tatsächlich in großem Umfang recycelt werden.

Der Vorschlag, der noch vom Europäischen Parlament und den EU-Regierungen gebilligt werden muss, um Gesetz zu werden, sieht spezielle Regeln für Kunststoffe vor, bei denen das Recycling nach Angaben eines EU-Beamten noch nicht das gleiche Niveau erreicht hat wie bei Papier, Metallen und Glas.

Die geplante Gesetzgebung sieht Mindestziele für den Recyclinganteil in Kunststoffverpackungen vor, wie z.B. 30% für Getränkeflaschen bis 2030 und 65% bis 2040.

Bestimmte Kunststoffverpackungen, wie Teebeutel, Kaffeekapseln, sehr leichte Plastiktüten und Klebeetiketten für Obst und Gemüse, müssen kompostierbar sein.

Die Kommission schlägt außerdem vor, Einwegplastikartikel wie Tüten und Netze, die in Geschäften und Cafés für Lebensmittel verwendet werden, und Mini-Shampooflaschen in Hotels aus dem Verkehr zu ziehen.

Die EU-Mitglieder müssen außerdem Pfandsysteme für Plastikflaschen und -dosen einführen.

Der Vorschlag sieht auch Mindestziele für die Wiederverwendung von Verpackungen vor, z. B. 20 % der Becher zum Mitnehmen bis 2030 und 80 % bis 2040 sowie 10 % bzw. 50 % für Verpackungen, die für Online-Einkäufe verwendet werden.


© MarketScreener mit Reuters 2022
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