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Größte Unternehmen : Axel Springer SE
Biografie : Friede Springer is Chairman-Executive Board at Axel Springer Foundation and Managing Director at Axe

Virus-Krise bremst Gewinn und Umsatz von Axel Springer

26.11.2020 | 11:47
Logo of German publisher Axel Springer is seen outside its headquarters in Berlin

Berlin (Reuters) - Die Folgen der Corona-Krise drücken beim Medienkonzern Axel Springer auf Umsatz und Gewinn.

Die Erlöse dürften 2020 um rund sieben Prozent auf 2,9 Milliarden Euro sinken und das bereinigte Ergebnis (Ebitda) um etwa 20 Prozent auf rund 500 Millionen Euro fallen, sagte Konzernchef Mathias Döpfner am Donnerstag auf der virtuellen Hauptversammlung. "Wie die meisten Unternehmen haben wir uns dieses Jahr natürlich ganz anders vorgestellt", sagte der Firmenchef und Großaktionär. Aber vor dem Hintergrund der Virus-Pandemie und der Folgen für die Wirtschaft sei er "stolz darauf, wie sich Axel Springer entwickelt hat".

Wegen der Unsicherheit in der Wirtschaft hätten Springers Job-Portale weniger Anzeigen verbucht. Zudem habe man auf den Immobilienportalen vor allem während des Lockdowns im Frühjahr Einbußen gehabt. "Allerdings hat sich der Markt seitdem erholt und als robust erwiesen." Während die Werbeerlöse in der Sparte News Media zurückgingen, stiegen die digitalen Abos und die Reichweite. Zudem profitierten Konzerntöchter wie Idealo oder Awin vom anziehenden Internethandel in den Zeiten von Corona. Nach den ersten neun Monaten ging Döpfner zufolge der Umsatz um 6,4 Prozent auf 2,12 Milliarden Euro zurück und der Gewinn (Ebitda) um elf Prozent auf 391 Millionen Euro.

Gut ein halbes Jahr nach dem Rückzug von der Börse drängen die Eigentümer von Axel Springer die letzten Kleinaktionäre aus dem Unternehmen. Döpfner rechtfertigte diesen Schritt. Man könne mit dem sogenannten Squeeze Out schnell und flexibel auf die Veränderung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen reagieren. Damit erhöhe sich "in entscheidendem Maße die Transaktionssicherheit". Denn es entfalle das Risiko, dass Minderheitsaktionäre wichtige Umstrukturierungs- oder Kapitalmaßnahmen mit Klagen verzögern könnten. Die Minderheitsaktionäre, die nur noch 0,9 Prozent an dem Verlag halten, bekommen eine Barabfindung von 60,24 Euro je Aktie. Der US-Finanzinvestor KKR hält 47,6 Prozent, Verlegerwitwe Friede Springer und Döpfner je rund 22 Prozent und Enkel von Axel Springer sechs Prozent.


© Reuters 2020 / Crédit photo © Maxppp
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