Von Adria Calatayud

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Brauereigruppe Anheuser-Busch Inbev (AB Inbev) ist zum Jahresstart dank eines stärker als erwarteten Umsatzwachstums wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und bekommt nach 15 Jahren einen neuen Chef. Carlos Brito beendet im Juli seine 15-jährige Tätigkeit als CEO und wird von seinem Nordamerika-Chef Michel Doukeris abgelöst. AB Inbev, die Marken wie Budweiser, Beck's, Stella Artois und Corona Extra im Portfolio hat, erklärte am Donnerstag, der Umsatz habe im ersten Quartal wieder das Vorpandemie-Niveau erreicht. Der Bierabsatz habe zudem dank einer starken Performance der Premium-Marken über den Jahren 2019 und 2020 gelegen. "Unser Geschäft hatte einen sehr starken Start in das Jahr 2021", erklärte Brito.

Von Januar bis Ende März legte das Gesamtabsatzvolumen um 13,3 Prozent zu, wobei der Bier-Absatz um 14,9 Prozent und der Nicht-Bier-Absatz um 4 Prozent kletterte. Der Konzernumsatz wuchs auf organischer Basis um 17 Prozent auf 12,29 Milliarden US-Dollar. Besonders in den Regionen Asien-Pazifik, in Südamerika und in Nordamerika sah AB Inbev eine regere Nachfrage, besonders nach Bier. Analysten hatten mit einem organischen Umsatzwachstum von 8,7 Prozent gerechnet. Das normalisierte EBITDA stieg auf vergleichbarer Basis und ohne Berücksichtigung von Währungseffekten um 14,2 Prozent auf 4,27 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 595 Millionen Dollar nach einem Verlust von 2,25 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Für 2021 rechnet das Unternehmen mit einem normalisierten EBITDA-Wachstum von 8 bis 12 Prozent und einem Umsatzwachstum überproportional zum EBITDA.

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May 06, 2021 04:51 ET (08:51 GMT)