Nach eingängiger Prüfung hat der Verwaltungsrat der Sika beschlossen, an der heutigen ordentlichen Generalversammlung das Stimmrecht der von Schenker‐Winkler Holding AG (SWH) gehaltenen Namenaktien in Anwendung der Vinkulierungsbestimmung gemäss Artikel 4 der Statuten auf 5% aller Namenaktien zu beschränken. Die Beschränkung erfolgte im Interesse der Gesellschaft zur Aufrechterhaltung des Status quo und in Übereinstimmung mit dem Entscheid des Kantonsgerichts Zug, bis die strittigen Rechtsfragen im ordentlichen Verfahren geklärt sind. Konkret bedeutete dies, dass das Stimmrecht der SWH bei folgenden Traktanden beschränkt wurde:

  • Abstimmungen über die Wiederwahl von Monika Ribar, Paul Hälg, Frits van Dijk, Daniel Sauter, Ulrich Suter und Christoph Tobler (Traktandum 4.1)
  • Abstimmung über den Zusatzantrag der SWH über die Neuwahl von Jacques Bischoff in den Verwaltungsrat
  • Abstimmung über die Wahl des Präsidenten des Verwaltungsrates (Traktandum 4.2)
  • Abstimmung über die Wiederwahl in den Nominierungs- und Vergütungsausschuss, mit Ausnahme von Urs Burkard (Traktandum 4.3)

Bei allen übrigen Traktanden konnte die SWH mit ihrem vollem Stimmrecht abstimmen.

An der Generalversammlung sind die Aktionäre den wesentlichen Anträgen und Empfehlungen des Verwaltungsrats gefolgt. Im Einzelnen wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Die Jahresrechnung und die Konzernrechnung für das Geschäftsjahr 2016 wurden genehmigt. Die Generalversammlung beschloss eine Bruttodividende von CHF 96.00 je Inhaberaktie und CHF 16.00 je Namenaktie (+23.1% im Vergleich zum Vorjahr).

Im Gegensatz zu Urs Burkard, Willy Leimer und Jürgen Tinggren wurde den unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern Monika Ribar, Paul Hälg, Frits van Dijk, Daniel Sauter, Ulrich Suter und Christoph Tobler die Décharge nicht erteilt. Die Konzernleitung wurde entlastet.

Die Aktionäre haben alle bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats sowie Präsident Paul Hälg für eine weitere Amtsperiode von einem Jahr wiedergewählt. Der von SWH als Verwaltungsrat vorgeschlagene Kandidat Jacques Bischoff wurde nicht gewählt. In den Nominierungs‐ und Vergütungsausschuss wurden Frits van Dijk, Urs Burkard und Daniel Sauter wiedergewählt. Ferner wurde Ernst & Young AG als Revisionsstelle wiedergewählt. Herr Jost Windlin wurde als unabhängiger Stimmrechtsvertreter wiedergewählt.

Im Rahmen einer nicht‐bindenden Konsultativabstimmung lehnte die Generalversammlung den Vergütungsbericht 2016 ab. Ferner stimmte sie gegen die Vergütung des Verwaltungsrats für die zwei abgelaufenen Amtsperioden sowie gegen dessen künftige Vergütung bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung. Am Engagement des Gremiums für die Gesellschaft ändert dies aber nichts. Der Verwaltungsrat behält sich alle Rechte bezüglich der Geltendmachung seiner Ansprüche vor. Die vom Verwaltungsrat beantragte künftige Vergütung für die Konzernleitung haben die Aktionäre genehmigt.

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