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SWISS STEEL HOLDING AG

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EQS-Adhoc : 2020 Umsatz und Profitabilität negativ -2-

03.03.2021 | 07:04

Im Gesamtjahr 2020 ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr aufgrund der schwachen Absatzzahlen um 23,2 % auf EUR 2'288,4 Mio. zurück. Der Umsatzrückgang zeigt sich über alle Produktkategorien hinweg, wobei der Rückgang beim Qualitäts- & Edelbaustahl um 28,1 % am stärksten ausfiel. Bei dieser Produktkategorie wirkten sich der Einbruch der Automobilindustrie sowie der Nachfragerückgang aus dem Maschinen- und Anlagebau im ersten und zweiten Quartal besonders stark aus. Geografisch betrachtet mussten in allen Märkten rückläufige Umsätze hingenommen werden.

Im Gesamtjahr 2020 lag das bereinigte EBITDA mit EUR - 68,9 Mio. deutlich unter dem Vorjahr (2019: EUR 51,2 Mio.). Die Einmaleffekte beliefen sich auf EUR 30,1 Mio. und sind unter anderem auf Beratungsleistungen im Rahmen von Effizienzsteigerungsprogrammen, Restrukturierungsmassnahmen und die COVID-19 Schutzmassnahmen zurückzuführen. Das EBITDA belief sich auf EUR - 99,0 Mio. und war damit niedriger als im Vorjahr (2019: EUR - 12,5 Mio.). Im Gesamtjahr betrug die bereinigte EBITDA-Marge - 3,0 % (2019: 1,7 %) und die EBITDA-Marge - 4,3 % (2019: - 0,4 %).

Im Gesamtjahr 2020 stieg das Finanzergebnis auf EUR - 48,9 Mio. (2019: EUR - 57,5 Mio.). Aufgrund der im ersten Quartal 2020 erfolgten Kapitalerhöhung reduzierte sich die Nettoverschuldung, was wiederum zu geringeren Fremdfinanzierungskosten führte. Durch staatlich garantierte Bankkredite mit einer Verzinsung unter dem marktüblichen Zinssatz konnte zudem ein Teil des Fremdkapitals zu günstigeren Konditionen finanziert werden.

Die laufenden Steuern enthalten einen positiven Einmaleffekt von EUR 13,1 Mio. aus der Verrechnung von Verlusten des aktuellen Geschäftsjahres mit Gewinnen der Vorjahre in den USA. Diese Steuererstattung wurde im Rahmen des lokalen COVID-19 Hilfspaketes gewährt. Ausserdem wurden latente Steuern auf Verlustvorträge der Steuergruppe Frankreich und der Business Unit Swiss Steel im Umfang von EUR 7,3 Mio. aktiviert.

Im Gesamtjahr 2020 musste aufgrund der durch COVID-19 bedingten schlechten operativen Ergebnisse sowie der Wertminderung ein Konzernverlust von - 310,2 Mio. hingenommen werden. Dieser lag dennoch unter dem Vorjahr (2019: EUR - 521,0 Mio.), was auf die signifikant höhere Wertminderung im Vorjahr zurückzuführen ist.

Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2020

Im vierten Quartal 2020 wurde mit 445 Kilotonnen um 14,7 % mehr Stahl verkauft als im Vorjahresquartal (Q4 2019: 388 Kilotonnen). Dieser Anstieg war auf die um 20,8 % höhere Absatzmenge beim Qualitäts- & Edelbaustahl zurückzuführen. In dieser Produktgruppe spiegelt sich auch die moderate Erholung der Nachfrage aus der Automobilindustrie wider. Verstärkt wurde der Effekt durch die Automobilkrise im Vorjahresquartal, welche sich durch Lagerabbau in der Lieferkette negativ auf das Absatzvolumen ausgewirkt hatte.

In den beiden Produktgruppen RSH-Stahl (rost-, säure- und hitzebeständiger Stahl) und Werkzeugstahl hingegen wurden geringere Mengen verkauft als im gleichen Quartal des Vorjahres. Trotz Anzeichen der Erholung in den wichtigsten Segmenten und der Stabilisierung des Ölpreises mit positiver Entwicklung der operativen Bohrlöcher, blieb insgesamt die Nachfrage auch im vierten Quartal noch auf tiefem Niveau.

Der durchschnittliche Verkaufspreis je Tonne Stahl lag im vierten Quartal 2020 bei EUR 1'358,4 und damit deutlich unter dem im Vorjahresquartal (Q4 2019: EUR 1'595,4 je Tonne) erzielten Durchschnittspreis. Obwohl die Rohstoffpreise im vierten Quartal insgesamt erneut angestiegen sind, konnten keine Erhöhungen der Verkaufspreise realisiert werden. Der Preisrückgang ist einerseits auf den anhaltend hohen Preisdruck, anderseits auf den veränderten Produktmix mit einem grösseren Anteil der Produktgruppe Qualitäts-& Edelbaustahl mit tieferem durchschnittlichen Verkaufspreis zurückzuführen.

Aufgrund der tiefen Preise sank der Umsatz im vierten Quartal um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal auf EUR 604,5 Mio. Während der Umsatz in der Produktgruppe Qualitäts- & Edelbaustahl um 7,3 % stieg, sank der Umsatz mit RSH-Stahl um 6,5 % und jener mit Werkzeugstahl um 18,9%. Regional betrachtet konnte in Europa der Umsatz um 1,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert werden, was die Erholung der Automobilindustrie widerspiegelt. Getrieben war diese Umsatzerhöhung vor allem durch höhere Absatzmengen in Italien. In der von der Öl- und Gasindustrie abhängigen Region Amerika mussten weiterhin starke Umsatzeinbussen hingenommen werden.

Durch Anpassung der Kostenstruktur an den Nachfragerückgang sowie weitere Fortschritte im Transformationsprogramm lag das bereinigte EBITDA im vierten Quartal 2020 mit EUR 4,1 Mio. über dem Vorjahresquartal (Q4 2019: EUR 1,4 Mio.). Die Einmaleffekte beliefen sich auf EUR 13,0 Mio. und enthielten unter anderem Restrukturierungsaufwendungen von 7,9 mEUR bei der Business Unit Ascometal sowie angefallene Kosten für die Umbenennung in Swiss Steel Group. Die Einmaleffekte eingeschlossen, lag das EBITDA bei EUR - 8,9 Mio. (Q4 2019: EUR - 15,1 Mio.). Die bereinigte EBITDA-Marge stieg im vierten Quartal auf 0,7 % (Q4 2019: 0,2 %) und die EBITDA-Marge auf - 1,5 % (Q4 2019: - 2,4 %).

Die Abschreibungen und Wertminderungen lagen im vierten Quartal mit EUR 19,9 Mio. unter dem Vorjahresquartal (Q4 2019: EUR 37,6 Mio.). Darin enthalten sind im vierten Quartal Wertminderungen der Business Unit Ascometal von 3,0 mEUR (Q4 2019: 15,3 mEUR).

Das Finanzergebnis ist im vierten Quartal mit EUR - 14,2 Mio. (Q4 2019: EUR - 19,4 Mio.) weniger tief ausgefallen als im Vorjahresquartal. Im vierten Quartal resultierte ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von EUR - 43,0 Mio. (Q4 2019: EUR - 72,2 Mio.) und ein Konzernverlust von EUR - 42,4 Mio. (Q4 2019: EUR - 75,9 Mio.).

Der Free Cash Flow konnte im vierten Quartal mit EUR - 18,9 Mio. deutlich verbessert werden (Q4 2019: EUR - 48,6 Mio.).

Die Nettoverschuldung lag mit EUR 639,9 Mio. unter dem Wert vom 31. Dezember 2019 (EUR 798,7 Mio.). Grund dafür ist in erster Linie die im ersten Quartal 2020 erfolgte Eigenkapitalerhöhung. Trotz anhaltender negativer operativen Ergebnisse konnte der Anstieg der Nettoverschuldung im Laufe des Jahres aufgrund eines strikten Managements des Nettoumlaufvermögens begrenzt werden.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021

Für 2021 wird für die Weltwirtschaft und unsere Endmärkte eine Erholung vorausgesagt, bei der jedoch nicht unmittelbar wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht wird. Dieser moderat positive Ausblick für 2021 basiert einerseits auf dem Start des COVID-19-Impfprogramms zu Beginn des Jahres und der Aussicht auf eine Rückkehr zur Normalität in den nächsten Monaten. Auf der anderen Seite verunsichern die Ausbreitung von Mutationen des ursprünglichen Virus und weitere strenge Abschottungsmaßnahmen Verbraucher und Unternehmen und schaffen ein hohes Maß an Unsicherheit. Daher sind die wirtschaftlichen Folgen einer möglichen nächsten Infektionswelle zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vollständig abschätzbar und von hoher Unsicherheit geprägt.

Wir glauben, dass der Verlauf der COVID-19-Pandemie und der Erfolg der damit verbundenen staatlichen Unterstützungsprogramme die tatsächliche Entwicklung der Märkte bestimmen werden. Diese Faktoren können sich drastisch und sehr kurzfristig ändern. Die Erwartungen sind daher sehr unsicher.

Mit der weiteren Stärkung der Finanzierungsstruktur der Swiss Steel Gruppe durch die geplante Kapitalerhöhung, die von den Aktionären am 22. Dezember 2020 genehmigt wurde, erwarten wir einen weiteren wichtigen Meilenstein zu erreichen. Die damit gewonnene unternehmerische Freiheit und die deutlich verbesserte Eigenkapitalquote werden es uns ermöglichen, die laufende Transformation mit gestärkter Widerstandskraft und Zuversicht voranzutreiben, um unseren Turnaround-Plan umzusetzen. -ENDE-

Für weitere Informationen: Für Medienanfragen: Dr. Andrea Geile, a.geile@swisssteelgroup.com, Tel +41 (0)41 581 4121 Für Analysten- / Investorenanfragen: Daniel Geiger, d.geiger@swisssteelgroup.com, Tel +41 (0)41 581 4160

Medienmitteilung (PDF)

Geschäftsbericht 2020 (PDF)

Link zum Online Geschäftsbericht

Medienpräsentation (PDF)

Link zum Audio Webcast (nur Englisch)

Kennzahlen Q4/FY 2020 (XLS)

Kennzahlen 5-Quartalsübersicht (XLS)

Kennzahlen 5-Jahresübersicht (XLS)

Über Swiss Steel Group

Die Swiss Steel Group ist heute einer der führenden Anbieter individueller Lösungen im Bereich Spezialstahl-Langprodukte weltweit. Sowohl bei Werkzeugstahl als auch bei rostfreiem Langstahl zählt der Konzern zu den führenden Herstellern im globalen Markt und gehört zu den beiden grössten Unternehmen in Europa für legierten und hochlegierten Edelbaustahl. Mit nahezu 10 000 Mitarbeitern und eigenen Produktions- und Distributionsgesellschaften in über 30 Ländern auf fünf Kontinenten gewährleistet das Unternehmen die globale Betreuung und Versorgung seiner Kunden und bietet ihnen weltweit ein komplettes Portfolio aus Produktion und Sales & Services. Sie profitieren von der technologischen Expertise des Unternehmens, der weltweit konstant hohen Produktqualität sowie der detaillierten Kenntnis lokaler Märkte.

Alternative Leistungskennzahlen

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Umsatz 2021 2 298 Mio 2 761 Mio 2 531 Mio
Nettoergebnis 2021 -118 Mio -142 Mio -130 Mio
Nettoverschuldung 2021 576 Mio 692 Mio 634 Mio
KGV 2021 -4,08x
Dividendenrendite 2021 -
Marktkapitalisierung 749 Mio 902 Mio 824 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 0,58x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,62x
Mitarbeiterzahl 9 950
Streubesitz 50,3%
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Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Clemens Iller Chief Executive Officer
Markus Boening Chief Financial Officer
Heinrich Alois Christen Chairman
Oliver Thum Non-Executive Director
Adrian Widmer Non-Executive Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
SWISS STEEL HOLDING AG20.91%902
BAOSHAN IRON & STEEL CO., LTD.41.51%28 157
CHINA STEEL CORPORATION57.58%21 170
CITIC PACIFIC SPECIAL STEEL GROUP CO., LTD.19.55%20 153
JSW STEEL LIMITED60.21%19 752
EVRAZ PLC28.92%12 648