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CORONA-BLOG/Über 80% der über Zwölfjährigen in Frankreich mindestens einmal geimpft

17.09.2021 | 20:15

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Über 80% der über Zwölfjährigen in Frankreich mindestens einmal geimpft 

In Frankreich haben inzwischen mehr als 86 Prozent der Einwohner ab zwölf Jahren mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten. 50 Millionen Menschen über zwölf Jahren wurden nach Regierungsangaben vom Freitag mindestens einmal geimpft. "Der Impfstoff rettet Leben, das Virus tötet, so einfach ist das", sagte Präsident Emmanuel Macron in einem in den Online-Netzwerken veröffentlichten Video. Die Marke von 50 Millionen Geimpften sollte nach den Plänen der Regierung eigentlich bereits Ende August erreicht werden. Die Zahl der Geimpften war sprunghaft angestiegen, nachdem die Regierung Mitte Juli die Einführung eines Gesundheitspasses beschlossen hatte, der der deutschen 3-G-Regel entspricht (geimpft, genesen, getestet) und bei vielen Gelegenheiten vorgezeigt werden muss.

Slowenien führt Corona-Impfpflicht im öffentlichen Dienst ein 

Slowenien führt eine Corona-Impfpflicht für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ein. Die rund 31.000 Beschäftigten müssten ab 1. Oktober entweder vom Coronavirus genesen oder geimpft sein, teilte die Regierung mit. Wer eine Impfung ablehnt und nicht im Homeoffice arbeiten kann, könnte demnach seinen Job verlieren. Die slowenische Regierung hofft, auf diese Weise das Impftempo im Land zu steigern. In Slowenien sind bisher nur 45 Prozent der zwei Millionen Einwohner geimpft - dies ist eine der niedrigsten Impfquoten innerhalb der EU. Angesichts steigender Infektionszahlen führten die Behörden unter anderem einen Gesundheitspass für alle Arbeitnehmer ein.

Chef des weltgrößten Impfstoff-Herstellers verurteilt Drittimpfungen als "unethisch" 

Der Chef des weltgrößten Impfstoff-Herstellers hat angesichts der Vakzin-Knappheit in armen Ländern Corona-Auffrischungsimpfungen kritisiert. "Es ist unethisch, jemandem drei Dosen zu verabreichen, wenn andere in bestimmten Ländern und Bevölkerungsgruppen noch nicht einmal zwei Dosen erhalten haben", sagte Adar Poonawalla, Geschäftsführer des Serum Institute of India (SII). Israel hatte als erstes Land damit begonnen, jedem Bürger eine Auffrischungsimpfung anzubieten, mehrere europäische Länder bieten Auffrischungsimpfungen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen. Die Versorgung ärmerer Länder mit Impfstoffen stockt hingegen immer noch, Millionen Menschen haben dort noch nicht einmal ihre erste Impfung erhalten.

Spahn lehnt Geldprämien fürs Impfen ab 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Geldprämien abgelehnt, um mehr Menschen dazu zu bringen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Er frage sich, was dazu die 55 Millionen Menschen sagen würden, die schon geimpft seien, sagte er im Interview mit den Sendern RTL/ntv. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hatte sich zuvor für Geldprämien ausgesprochen, um "das Impftempo zu beschleunigen". In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut derzeit rund 62,8 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft. 67 Prozent haben eine erste Impfung erhalten. Dies reicht nach Einschätzung von Experten nicht, um eine vierte Corona-Welle zu verhindern. Eine derzeit laufende Aktionswoche unter Einbeziehung der Wirtschaft wirbt dafür, dass sich mehr Menschen Impfen lassen.

Brasilien und Indien ab Sonntag keine Hochrisikogebiete mehr 

Brasilien und Indien gelten ab Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Wie das Robert-Koch-Institut weiter mitteilte, wurden in Europa die portugiesische Algarve, West-Irland und Zypern von der Liste der Hochrisikogebiete genommen. Auch Bangladesch, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Nepal, Sambia, Simbabwe und Südafrika werden nun von der Liste der besonders riskanten Länder gestrichen. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wurden dagegen Antigua und Barbuda, Armenien, Barbados, Belize, Guyana, Moldau und Venezuela. Einreisende aus Hochrisikogebieten müssen für zehn Tage in Quarantäne. Geimpfte und Genesene können die Quarantäne aber abwenden, wenn sie bereits vor ihrer Einreise einen Genesenen- oder Impfnachweis an die deutschen Behörden übermitteln.

Bericht: Großbritannien nimmt Türkei von roter Liste 

Die Türkei wird nach einem Bericht der Times von der roten Corona-Liste der britischen Regierung gestrichen, da die Regierung die internationalen Reisebestimmungen lockert. Die rote Liste des Vereinigten Königreichs könnte halbiert und das Ampelsystem für Reisen vereinfacht werden, so dass die Ziele entweder rot oder grün sind, berichtete die Zeitung. Bisher untersagt die rote Liste das Reisen in 62 Länder.

Ifo: Homeoffice-Angebot in Stellenanzeigen mehr als verdreifacht 

Der Anteil von Online-Stellenausschreibungen mit einer Option auf Homeoffice ist zwischen 2019 und 2021 auf 12 Prozent gestiegen. Der Wert hat sich damit im Vergleich zu 2019 mehr als verdreifacht. Das geht aus einer Auswertung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt von 35 Millionen Stellenanzeigen hervor. "Der Anstieg der Homeoffice-Option in Stellenausschreibungen zeigt sich über alle Wirtschaftssektoren hinweg. Am stärksten war der Anstieg in Berufen, in denen vor der Krise das ungenutzte Homeoffice-Potenzial besonders hoch war", sagte Ifo-Forscher Jean-Victor Alipour. Gerade Unternehmen, die Homeoffice ermöglichen, suchten häufiger nach Beschäftigten mit digitalen Kompetenzen, sowie mit Team- und Anpassungsfähigkeit.

Ärztepräsident kritisiert Pläne für 2G-Regelung 

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat die Pläne von Bund und Ländern zur Einführung einer 2G-Regelung im öffentlichen Leben scharf kritisiert und allenfalls eine 3G-Regelung empfohlen. "Es darf nicht um Drohkulissen und Strafmaßnahmen für Impfunwillige gehen, sondern allein darum, eine erneute Dauerbelastung unseres Gesundheitswesens zu verhindern", sagte Reinhardt der Rheinischen Post. Eine Aussetzung von Lohnersatzleistungen für Ungeimpfte in Quarantäne halte er zudem "zum jetzigen Zeitpunkt für unangemessen und kontraproduktiv". Erkrankte Menschen könnten versucht sein, eine Infektion oder einen möglichen Risikokontakt zu verheimlichen.

Eli Lilly: FDA weitet Notfallzulassung für Covid-19-Kombinationspräparat aus 

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Notfallzulassung für die Covid-19-Kombinationstherapie von Eli Lilly & Co. auf Personen ausgeweitet, die nach Kontakt mit einer erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko haben. Wie der US-Pharmakonzern mitteilte, können die Medikamente Bamlanivimab und Etesevimab, die zusammen verabreicht werden, nun bei Kindern ab 12 Jahren eingesetzt werden, die noch nicht vollständig geimpft sind, oder bei Menschen, die nach einer vollständigen Impfung keine ausreichende Immunantwort entwickeln. Damit könne das Kombinationspräparat präventiv in Institutionen wie Pflegeheimen oder Gefängnisse für bestimmte Personen eingesetzt werden, die möglicherweise mit jemandem mit Covid-19 in Kontakt kommen oder ein hohes Risiko der Exposition haben.

RKI: Mehr als 11.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden 

In Deutschland sind binnen 24 Stunden mehr als 11.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 11.022 (Vorwoche: knapp 13.000, Vortag: 12.925) neue Covid-19-Fälle. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, ging leicht zurück auf 74,7 (Vorwoche: 83,8, Vortag 76,3). Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg auf 4.125.878 (Vorwoche: 4.059.081). Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland erhöhte sich auf nunmehr 92.857 (Vorwoche: 92.553). Die Zahl der Genesenen liegt laut RKI bei etwa 3.873.700.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2021 14:14 ET (18:14 GMT)

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