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Biografie : Friede Springer is Chairman-Executive Board at Axel Springer Foundation and Managing Director at Axe

Aktionärsvertreter DSW klagt gegen Beschluss auf Springer-HV

05.01.2021 | 16:22
FILE PHOTO: The logo of German publisher Axel Springer is pictured in front of the company's headquarters in Berlin

Berlin (Reuters) - Die Aktionärsvereinigung DSW geht juristisch gegen den Beschluss der Axel-Springer-Hauptversammlung zum Herausdrängen der restlichen Kleinaktionäre vor.

Man habe Klage eingereicht gegen den Squeeze Out-Beschluss auf der Online-Hauptversammlung am 26. November 2020, teilte die DSW am Dienstag mit. "Aus unserer Sicht wurden die von der Covid-19-Gesetzgebung geschaffenen Möglichkeiten, die Aktionärsrechte massiv einzuschränken, unverhältnismäßig genutzt", sagte Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. Mit dem juristischen Schritt wolle man geklärt wissen, "ob bei einer virtuellen Hauptversammlung nahezu alle Aktionärsrechte eingeschränkt werden dürfen - und dies unabhängig von der Tragweite der Beschlussfassungen". Offen blieb zunächst, ob der Streit das Verfahren rund um das Herausdrängen der Kleinanleger verzögert.

Springer erklärte auf Anfrage, eine Klage der DSW liege bislang nicht vor. "Daher können wir dazu nichts sagen."

Im April 2020 hatte Springer nach 35 Jahren die Börse verlassen, um abseits des Drucks vom Kapitalmarkt langfristig zu wachsen. Ende November drängten dann die Großaktionäre - also vor allem der US-Finanzinvestor KKR, die Verlegerwitwe Friede Springer und Konzernchef Mathias Döpfner - die letzten Kleinaktionäre aus dem Medienkonzern. Die Minderheitsaktionäre hielten zuletzt noch 0,9 Prozent am Herausgeber von "Bild" und "Welt" und bekommen eine Barabfindung von 60,24 Euro je Aktie. Döpfner hatte das von KKR angeschobene Verfahren als hilfreich gerechtfertigt, um die Wachstumsstrategie schneller und einfacher umzusetzen.

Neben der DSW hatte auch die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) Ende 2020 gewarnt, Online-Hauptversammlungen bei börsennotierten Unternehmen in Deutschland dürften nicht zum Normalfall werden. Bei wichtigen Beschlüssen sei ein persönlicher Kontakt unter den Aktionären und ein echter Dialog mit Vorstand und Aufsichtsrat notwendig. Beide Aktionärsvertreter beklagen vor allem, dass es wegen der Corona-Gesetzgebung derzeit nicht möglich ist, während einer Hauptversammlung spontan Fragen zu stellen.


© Reuters 2021 / Crédit photo © Maxppp
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