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Volkswagen : wird noch länger Lehren aus Dieselgate ziehen

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20.05.2020 | 16:53
FILE PHOTO: A general view of the Volkswagen construction plant which reopened after closing down last month due to the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Bratislava

Fast fünf Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals arbeitet Volkswagen weiter an der Verbesserung interner Prozesse, damit der Konzern in Zukunft nicht mehr mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

"Wir befinden uns auf einem guten Weg", sagte Hiltrud Werner, im VW-Konzernvorstand für Integrität und Recht verantwortlich, am Mittwoch. "Aber die nachhaltige Veränderung von Prozessen, daran müssen wir noch sehr lange weiterarbeiten." Erfahrungsgemäß dauere es acht bis zehn Jahre, eine Firmenkultur grundlegend zu verändern.

Der VW-Konzern musste im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden zugeben, die Abgasreinigung von Millionen Dieselfahrzeugen mit einer Software manipuliert zu haben. Die rechtlichen Folgekosten belaufen sich inzwischen auf mehr als 30 Milliarden Euro. Das Landgericht Braunschweig stellte ein Strafverfahren gegen VW-Konzernboss Herbert Diess und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch wegen Falschinformation des Kapitalmarktes am Mittwoch gegen Zahlung von insgesamt neun Millionen Euro Geldauflage endgültig ein.

Der Wolfsburger Autokonzern wird noch bis September von einem Aufseher der US-Justiz dabei überwacht, bei seiner Geschäftspolitik künftig Gesetzestreue sicherzustellen. Zu den Auflagen gehörten auch von 2017 bis 2019 jährliche Berichte zur Verbesserung des Umweltmanagements nach US-Standards, die von unabhängigen, externen Prüfern erstellt wurden. Diese hätten bei ihrem dritten und letzten Bericht zum Beispiel moniert, dass die Dokumentation in der Produktentwicklung noch nicht akkurat genug sei, erklärte Werner.

Die Überwachung habe dazu beigetragen, dass der Autobauer seine Führungskräfte im Umweltrecht der USA geschult hätte. "Wir haben das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter und Führungskräfte deutlich geschärft", sagte Werner. Den Entwicklern seien jetzt die Anforderungen der Umweltgesetze aller Länder, in die Exporte gehen, bekannt. Heute fiele es auf, wenn emissionsrechtliche Vorschriften nicht eingehalten würden. "In Summe ist der Konzern so aufgestellt, dass es nicht mehr passieren kann, dass etwas Ungesetzliches neun bis zehn Jahre lang in Fahrzeugen verbaut wird." Wie das die US-Behörden sehen, wird sich mit dem Abschlussbericht des Aufsehers Larry Thompson rausstellen.

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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 214 Mrd. 242 Mrd. 233 Mrd.
Nettoergebnis 2020 4 924 Mio 5 560 Mio 5 350 Mio
Nettoliquidität 2020 17 430 Mio 19 681 Mio 18 936 Mio
KGV 2020 16,0x
Dividendenrendite 2020 1,85%
Marktkapitalisierung 76 961 Mio 87 099 Mio 83 610 Mio
Marktkap. / Umsatz 2019
Marktkap. / Umsatz 2020 0,28x
Mitarbeiterzahl 670 011
Streubesitz 57,0%
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Volkswagen AG : Chartanalyse Volkswagen AG | MarketScreener
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Trends aus der Chartanalyse VOLKSWAGEN AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral
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Anzahl Analysten 25
Mittleres Kursziel 154,83 €
Letzter Schlusskurs 148,98 €
Abstand / Höchstes Kursziel 62,4%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 3,93%
Abstand / Niedrigsten Ziel -47,0%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Herbert Diess Member-Management Board
Hans Dieter Pötsch Chairman-Supervisory Board
Frank Witter Head-Finance & Information Technology
Peter Mosch Deputy Chairman
Bernd Osterloh Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
VOLKSWAGEN AG-15.47%87 099
TOYOTA MOTOR CORPORATION-8.39%178 156
DAIMLER AG-19.33%48 219
HONDA MOTOR CO., LTD.-2.36%47 616
GENERAL MOTORS COMPANY-16.37%43 805
BMW AG-18.65%43 537