Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Deutsche Lufthansa AG    LHA   DE0008232125

DEUTSCHE LUFTHANSA AG

(LHA)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

Corona-Infektionen bremsen Reiseverkehr in Europa

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
24.09.2020 | 16:44

BERLIN (dpa-AFX) - Die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen bremsen nun auch wieder den Reiseverkehr in Europa. Die Bundesregierung stuft inzwischen wieder Regionen in jedem zweiten EU-Land als Risikogebiet ein und warnt vor Reisen dorthin. Darunter sind seit Mittwochabend auch wieder Grenzregionen in Tschechien und Österreich. Außerdem kamen die Hauptstädte Dänemarks, Portugals und Irlands, sowie Gebiete in Frankreich, den Niederlanden, Kroatien, Slowenien, Rumänien und Ungarn hinzu. Die Wirtschaft reagierte am Donnerstag besorgt darauf.

Es war die wohl umfangreichste Ausweitung der Risikogebiete seit der Aufhebung der generellen Reisewarnung für die Europäische Union und den grenzkontrollfreien Schengen-Raum im Juni. Damit sind nun Regionen in 14 von 27 EU-Staaten zumindest teilweise wieder betroffen. Spanien wurde schon vor Wochen sogar komplett als Risikogebiet ausgewiesen.

In Europa gilt für alle Risikogebiete auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen und dann in Quarantäne bleiben, bis das Ergebnis da ist. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Diese neuen Entscheidungen der Bundesregierung bewegen vor allem die Menschen in den Grenzregionen zu Tschechien und Österreich in Bayern und Sachsen. In Österreich hat es nach der Hauptstadt Wien nun auch die Urlaubsregion Vorarlberg mit der Hauptstadt Bregenz südöstlich vom Bodensee getroffen. In Tschechien sind es drei Verwaltungsregionen an der Grenze zu Bayern und Sachsen: Karlsbad (Karlovy Vary), Pilsen (Plzen), Liberec (Reichenberg) und Südböhmen.

Der tschechische Außenminister Tomas Petricek sagte, die Entscheidung Deutschlands sei angesichts der Corona-Zahlen in seinem Land "verständlich". Man habe in Verhandlungen mit Berlin Ausnahmen für Berufspendler, Lkw-Fahrer und Transitreisende erreichen können. "Wir verhandeln weiter über den sogenannten kleinen Grenzverkehr, also mögliche Ausnahmen für Menschen, die unmittelbar an der Grenze leben", sagte der Sozialdemokrat.

Schätzungen zufolge arbeiten rund 37 000 tschechische Berufspendler in Deutschland, vor allem in der Gastronomie und dem Gesundheitswesen. In Bayern sieht die sogenannte Einreisequarantäneverordnung vor, dass Berufspendler aus dem Ausland nicht in Quarantäne müssen, wenn sie sich regelmäßig nicht länger als 48 Stunden im Ausland aufhalten und keine Symptome aufweisen. Sie gilt noch bis zum 3. Oktober.

Die Wirtschaft zeigte sich besorgt über die Entscheidungen der Bundesregierung. "Für Arbeitskräfte, beim Warenverkehr und bei den Lieferketten werden die Reisebeschränkungen wie eine Bremse wirken", sagte Bernard Bauer von der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) in Prag. Zugleich würdigte er aber das Bemühen Berlins, die negativen Auswirkungen der aktuellen Maßnahmen regional zu begrenzen.

In den Ballungsräumen breitet sich das Coronavirus besonders stark aus. In Dänemark ist daher nun auch Hovedstaden um die Hauptstadt Kopenhagen die erste Region, die als Risikogebiet ausgewiesen wurde. Dazu zählt aber auch die beliebte Ferieninsel Bornholm in der Ostsee. Auch in Irland und Portugal traf es zuerst die Hauptstädte Lissabon und Dublin.

In Frankreich wurde schon in den letzten Wochen eine Region nach der anderen zum Risikogebiet erklärt. Jetzt kommen drei weitere hinzu, die zwar nicht an der deutschen Grenze liegen, aber bei Urlaubern dennoch bekannt und beliebt sind: Die Normandie, die Bretagne und das Loire-Tal. Unter den acht Nachbarländern Deutschlands gibt es übrigens nur noch zwei, die noch ohne Risikogebiet sind: Luxemburg und Polen.

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Auswärtige Amt am 17. März erstmals eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Für mehr als 30 europäische Länder wurde sie Mitte Juni zunächst wieder aufgehoben. Schon nach wenigen Wochen mussten die Reisewarnungen für die ersten Länder aber wegen steigender Infektionszahlen wieder reaktiviert werden.

Die Einstufung als Risikogebiet - die dann eine Reisewarnung nach sich zieht - erfolgt in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt.

Für Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums kann es für eine Reisewarnung derzeit auch noch andere Gründe wie Einreisesperren oder Einschränkungen des Flugverkehrs geben. Das soll zum 1. Oktober aber geändert werden. Ab dann wird für solche Länder noch noch von Reisen abgeraten, soweit es sich nicht um Risikogebiete handelt./mfi/DP/nas

© dpa-AFX 2020

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DEUTSCHE LUFTHANSA AG 5.59%8.494 verzögerte Kurse.-50.98%
TUI AG 5.04%3.545 verzögerte Kurse.-70.39%
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Alle Nachrichten auf DEUTSCHE LUFTHANSA AG
18:19Aktien Frankfurt Schluss: Dax bäumt sich nach schwacher Woche auf
AW
14:05DEUTSCHE LUFTHANSA : Austrian Airlines probt Einsatz von Corona-Schnelltests
RE
11:34AKTIEN IM FOKUS : Airbus treibt Luftfahrtpapiere an
DP
22.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG
PU
22.10.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der..
EQ
22.10.Airline-Konzern IAG kämpft mit hohem Verlust in Corona-Krise
RE
22.10.IAG streicht nach Milliardenverlust Flugplan zusammen - Aktie sackt ab
DP
22.10.Jugendämter fordern in Corona-Krise mehr Rücksicht auf Kinder
DP
21.10.Unruhe bei Flugsicherung - Neuer Chef und Sparkonzept gesucht
DP
21.10.DZ Bank belässt Lufthansa auf 'Verkaufen' - Fairer Wert 6 Euro
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu DEUTSCHE LUFTHANSA AG
22.10.DEUTSCHE LUFTHANSA : Publication pursuant to section 40 (1) WpHG
PU
22.10.DEUTSCHE LUFTHANSA AG : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [..
EQ
22.10.British Airways warns of deepening travel slump as losses mount
RE
21.10.GLOBAL MARKETS LIVE: A flurry of earnings reports
21.10.LUFTHANSA AG : DZ Bank keeps a Sell rating
MD
21.10.LUFTHANSA AG : Independant Research reiterates its Sell rating
MD
21.10.LUFTHANSA AG : Kepler Cheuvreux reiterates its Sell rating
MD
21.10.LUFTHANSA AG : Deutsche Bank reaffirms its Sell rating
MD
21.10.LUFTHANSA AG : Gets a Sell rating from Morgan Stanley
MD
21.10.LUFTHANSA AG : Bernstein sticks Neutral
MD
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 16 253 Mio 19 271 Mio 17 431 Mio
Nettoergebnis 2020 -5 853 Mio -6 940 Mio -6 278 Mio
Nettoverschuldung 2020 12 710 Mio 15 070 Mio 13 632 Mio
KGV 2020 -0,82x
Dividendenrendite 2020 -
Marktkapitalisierung 5 077 Mio 6 010 Mio 5 445 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 1,09x
Marktkap. / Umsatz 2021 0,71x
Mitarbeiterzahl 129 356
Streubesitz 83,3%
Chart DEUTSCHE LUFTHANSA AG
Dauer : Zeitraum :
Deutsche Lufthansa AG : Chartanalyse Deutsche Lufthansa AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DEUTSCHE LUFTHANSA AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung VERKAUFEN
Anzahl Analysten 22
Mittleres Kursziel 5,64 €
Letzter Schlusskurs 8,49 €
Abstand / Höchstes Kursziel 66,0%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel -33,6%
Abstand / Niedrigstes Ziel -82,3%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Carsten Spohr Chairman-Executive Board & CEO
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Roland Schütze Chief Information Officer
Christine Behle Deputy Chairman-Supervisory Board
Christina Weber Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
DEUTSCHE LUFTHANSA AG-50.98%5 688
DELTA AIR LINES, INC.-42.34%21 417
RYANAIR HOLDINGS PLC-11.72%17 193
AIR CHINA LIMITED-30.97%13 982
CHINA SOUTHERN AIRLINES COMPANY LIMITED-14.12%12 217
UNITED CONTINENTAL HOLDINGS, INC.-57.73%10 837