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Lufthansa dampft Gewinnziel für 2019 ein - Preiskampf belastet

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16.06.2019 | 23:30

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der heftige Preiskampf im europäischen Luftverkehr durchkreuzt die Gewinnpläne der Lufthansa. Wegen eines "aggressiven" Geschäftsausbaus von Billigairlines und der dadurch fallenden Ticketpreise dürfte der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) des Konzerns in diesem Jahr nur 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro erreichen, teilte Europas größte Fluggesellschaft am Sonntagabend in Frankfurt mit. Bisher war das Management von etwa 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro ausgegangen.

In ihrem Rekordjahr 2017 hatte die Lufthansa operativ rund 3,0 Milliarden Euro verdient, ein Jahr darauf waren es immerhin noch gut 2,8 Milliarden Euro.

Während das Geschäft auf der Langstrecke weiterhin gut laufe, dürfte die Billigtochter Eurowings wegen des harten Wettbewerbs nun die Gewinnschwelle verfehlen und operativ rote Zahlen schreiben, kündigte der Dax-Konzern nun mit Blick auf 2019 an. Denn Konkurrenten seien bereit, erhebliche Verluste hinzunehmen, um ihre Marktanteile auszubauen. Dies geht auch an Eurowings nicht spurlos vorüber. Die Lufthansa-Führung geht zudem davon aus, dass der europäische Markt mindestens bis Ende 2019 so herausfordernd bleibt.

Nachdem das Management um Carsten Spohr den Ausbau des Flugangebots bei Eurowings für 2019 bereits vor einigen Wochen gestoppt hatte, peilt es nun auch für die Netzwerk-Airlines nur noch ein geringeres Wachstum an. Der Umsatz dürfte 2019 in der Folge nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen. Bisher hatte das Management ein Plus von 4 bis 6 Prozent im Auge gefasst.

Für den Rückgang sind auch die sinkenden Ticketpreise verantwortlich. Im laufenden zweiten Quartal dürften die Durchschnittserlöse vor allem bei Eurowings "deutlich" sinken, hieß es. Für das Gesamtjahr geht die Konzernführung dort von einem Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, bei den konzerneigenen Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian sagt das Management währungsbereinigt einen leichten Rückgang voraus.

Eurowings will den Angaben zufolge nun weitere Maßnahmen ergreifen, um die Wende zu schaffen - auch weil ihre Betriebskosten nicht so schnell sänken wie geplant. Details werde die Airline in Kürze bekanntgeben. Eigentlich sollte die Billigtochter, die große Teile von Air Berlin übernommen hat, 2019 in die Gewinnzone fliegen.

Auch im Frachtgeschäft läuft es schlechter als gedacht: Die Frachtsparte Lufthansa Cargo hat bereits drei ältere Frachtflugzeuge aus dem Flugplan genommen und rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem stagnierenden Umsatz. Von den Erlösen dürften nur etwa 3 bis 5 Prozent als operativer Gewinn beim Konzern hängenbleiben, hieß es. Das ist etwa halb so viel wie bisher angepeilt.

Abseits des laufenden Geschäfts fürchtet der Konzern wegen einer neuen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zudem höhere Steuerzahlungen für frühere Jahre. Deshalb will das Management im Zwischenbericht für das erste Halbjahr eine Rückstellung von 340 Millionen Euro bilden./stw/mis

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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LUFTHANSA GROUP AG 1.00%15.21 verzögerte Kurse.-23.58%

© dpa-AFX 2019
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Finanzkennziffern (EUR)
Umsatz 2019 36 295 Mio
EBIT 2019 2 163 Mio
Nettoergebnis 2019 1 322 Mio
Schulden 2019 5 619 Mio
Div. Rendite 2019 4,97%
KGV 2019 5,64x
KGV 2020 4,03x
Marktkap. / Umsatz2019 0,35x
Marktkap. / Umsatz2020 0,35x
Marktkap. 7 154 Mio
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Letzter Schlusskurs 15,06  €
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Abstand / Durchschnittliches Kursziel 22,6%
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Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Carsten Spohr Chief Executive Officer
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Ulrik Svensson Chief Financial Officer
Roland Schütze Chief Information Officer
Matthias Wissmann Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
LUFTHANSA GROUP AG-23.58%8 028
DELTA AIR LINES INC.22.06%39 458
UNITED CONTINENTAL HOLDINGS INC12.06%24 107
AIR CHINA LTD.18.46%17 811
RYANAIR HOLDINGS-7.14%12 585
CHINA SOUTHERN AIRLINES COMPANY14.46%12 038