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Abschwung erwischt Siemens auf dem falschen Fuß

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01.08.2019 | 14:30
German Chancellor Merkel visits Siemens plant in Goerlitz

- von Alexander Hübner

- von Alexander Hübner

"Wir haben uns hundert Mal gefragt, ob es ein grundlegendes Problem gibt. Aber es gibt kein grundlegendes Problem oder Muster", zeigte sich Finanzvorstand Ralf Thomas ratlos. Siemens-Chef Joe Kaeser gab brodelnden Handelskonflikten und dem Brexit eine Mitschuld: "Geopolitik und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft schaden einer ansonsten positiven Investitionsneigung." An den Prognosen für das im September endende Geschäftsjahr muss Siemens bereits Abstriche machen. Analysten werfen dem Vorstand vor, zu lange die Augen verschlossen zu haben, obwohl sich die Flaute abgezeichnet habe. Börsianer reagierten verschreckt: Die Siemens-Aktie gab um fünf Prozent nach.

Die Wirtschaft in Europa wächst nur noch im Schneckentempo, global ist die Abkühlung in vollem Gange - auch weil Firmen die Investitionen aus Angst vor einem harten Brexit oder drohenden Zöllen in den USA drosseln. Siemens spürt das vor allem in der Digital-Sparte, die Fabriken automatisiert und Steuerungen für Roboter baut - und eigentlich das Aushängeschild des Konzerns ist. Bis mindestens ins Frühjahr 2020 hinein werde sich an der Flaute in jenen Branchen wenig ändern, die sensibel auf die Konjunktur reagieren, sagte Thomas. Siemens-Experte Andreas Willi von JPMorgan Cazenove unkte, der Konzern werde auch die Erwartungen für das kommende Jahr neu justieren müssen. Im Geschäftsjahr 2018/19 soll nach bisherigen Angaben ein Nettogewinn von mindestens 5,4 Milliarden zu Buche stehen.

Von April bis Juni sank der Gewinn um sechs Prozent auf 1,14 Milliarden Euro. Der operative Gewinn aus dem Industriegeschäft (angepasstes Ebita), an dem Siemens seinen Erfolg misst, ging sogar um zwölf Prozent auf 1,94 Milliarden Euro zurück. Das überraschte selbst die Experten negativ. Als einzige der sechs großen Sparten, in die Kaeser das Geschäft sortiert hat, erfüllte die Verkehrstechnik die Renditevorgaben. Sie ist weniger von Konjunkturschwankungen abhängig. Darauf setzt Kaeser auch in den kommenden Wochen: "Ein robuster Mobilitätssektor und eine konsequente Abarbeitung von Projekten werden uns helfen, unsere Ziele zu erreichen."

KAESERS FAVORITEN SCHWÄCHELN

Die zwölf Prozent Umsatzrendite, auf die Kaeser noch im Mai gehofft hatte, sind aber nicht mehr drin, sondern maximal 11,5 Prozent. Doch selbst dafür muss Siemens einen Endspurt hinlegen. Nach neun Monaten stehen 11,1 Prozent zu Buche, im dritten Quartal schaffte Siemens gerade noch 9,9 (11,7) Prozent. Auch hinter das Ziel, 2018/19 den Umsatz moderat zu steigern, setzte Kaeser nun ein Fragezeichen: Das sei "herausfordernder geworden". Im Quartal lag er mit 21,3 Milliarden Euro auf vergleichbarer Basis zwei Prozent über Vorjahr. JPMorgan-Analyst Willi schrieb von der "schlechtesten Performance der letzten Jahre, was die Umsetzung betrifft".

Finanzvorstand Thomas wollte nicht ausschließen, dass einige Mitarbeiter vom erneuten Konzernumbau abgelenkt worden seien. Er setzt nun auf die beschlossenen Einsparungen, die aber zunächst Kosten verursachen. Im laufenden vierten Quartal sollten sich die ersten positiven Effekte zeigen.

Ausgerechnet die beiden Sparten schwächeln, die Kaeser als künftigen Kern der Siemens AG sieht: Digital Industries hinkte im dritten Quartal mit einer operativen Marge von 14,3 Prozent weiter hinter der Rendite von 17 bis 23 Prozent her, die Kaeser ihr zutraut. Auch die Gebäude- und Netz-Sparte Smart Infrastructure lieferte mit 9,4 Prozent weniger ab als die zehn bis 15 Prozent, die sie erreichen soll. Als Stütze erwies sich die Zug-Sparte, die eigentlich mit Alstom fusionieren sollte, bevor die EU ihr Veto einlegte.

Sie sorgte zusammen mit der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa für einen Auftragsschub: Im dritten Quartal wuchs der Ordereingang - getrieben von Milliardenaufträgen für Windturbinen aus Taiwan und für Hochgeschwindigkeits-Züge aus Russland - um sechs Prozent auf 24,5 Milliarden Euro. Ende Juni standen Orders im Rekordvolumen von 144 Milliarden Euro in den Büchern. Kaeser selbst versucht die nächsten Orders an Land zu ziehen: Er war am Donnerstag zu Gesprächen mit Kunden in Asien.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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BOUYGUES 0.71%35.42 Realtime Kurse.13.02%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) -0.20%0.88052 verzögerte Kurse.-1.64%
JP MORGAN CHASE & COMPANY -0.32%119.38 verzögerte Kurse.22.68%
SIEMENS GAMESA RENEWABLE ENERGY 1.00%14.115 Schlusskurs.32.66%
SIEMENS HEALTHINEERS 0.06%36.055 verzögerte Kurse.-1.34%
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) 0.06%63.9729 verzögerte Kurse.-7.22%
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Finanzkennziffern (EUR)
Umsatz 2020 8 380 Mio
EBIT 2020 627 Mio
Nettoergebnis 2020 435 Mio
Liquide Mittel 2020 1 070 Mio
Div. Rendite 2020 1,58%
KGV 2020 19,7x
KGV 2021 17,0x
Marktkap. / Umsatz2020 0,89x
Marktkap. / Umsatz2021 0,82x
Marktkap. 8 555 Mio
Chart ALSTOM
Dauer : Zeitraum :
Alstom : Chartanalyse Alstom | MarketScreener
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Trends aus der Chartanalyse ALSTOM
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralNeutral
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Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 16
Mittleres Kursziel 41,33  €
Letzter Schlusskurs 38,14  €
Abstand / Höchstes Kursziel 23,2%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 8,35%
Abstand / Niedrigsten Ziel -2,99%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Henri Poupart-Lafarge Chairman & Chief Executive Officer
Thierry Best Chief Operating Officer
Laurent Martinez Chief Financial Officer
Alexandre Domingues Chief Information & Transformation Officer
Klaus J. Mangold Independent Non-Executive Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkap. (M$)
ALSTOM8.14%9 412
PACCAR23.82%24 506
KOMATSU LTD9.12%21 772
KUBOTA CORP11.73%19 101
KNORR-BREMSE13.53%16 011
CNH INDUSTRIAL NV19.44%14 886