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BMW mit überraschend guter Kassenlage - Aktie kaum bewegt

20.10.2020 | 10:04

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW hat im abgelaufenen Quartal wie auch der Rivale Daimler eine überraschend gute Entwicklung der finanziellen Mittel verzeichnet. Zwischen Juli und Ende September habe der Konzern im Kerngeschäft mit dem Autobau einen Zufluss von 3,07 Milliarden Euro verzeichnet, teilte BMW überraschend am Montagabend in München mit. Damit übertreffe der Konzern nach vorläufigen Daten die aktuelle Markterwartung, hieß es.

Im Vorjahreszeitraum hatte der sogenannte Free Cashflow im Autogeschäft bei 714 Millionen Euro gelegen. Die raschere Erholung in mehreren Märkten mit einem höheren Absatzwachstum sowie die Steuerung des betriebsnotwendigen Kapitals hätten ebenso zu dem hohen Mittelzufluss beigetragen wie gesenkte Fixkosten und Investitionen. Daten zu Umsatz und Gewinn will BMW erst am 4. November vorlegen.

Die BMW-Stammaktie notierte am Dienstagvormittag auf dem Vortagesniveau. Der Mittelzufluss sei zwar stark ausgefallen, urteilte Goldman-Sachs-Analyst George Galliers. Dass BMW aber auf die Mitteilung vorläufiger Ergebniskennzahlen verzichtet habe, lege den Schluss nahe, dass diese nicht bedeutend von den Markterwartungen abweichen würden. Mit der Bestätigung der Ergebnisprognosen sei auch wahrscheinlich, dass die Ergebniserwartungen am Markt sich nicht materiell erhöhen dürften.

Wie viel von dem unerwartet hohen Geldzufluss auch tatsächlich durch eine Erholung im Tagesgeschäft begründet ist, blieb damit im Unklaren. BMW hatte sich ohnehin strikte Disziplin bei Investitionen auferlegt. Bernstein-Analyst Arndt Ellinghorst schloss nach einem Gespräch mit dem Unternehmen zumindest aus, dass es vorwiegend am Lagerabbau gelegen habe - also dass BMW einfach nur den Rotstift bei der Bestellung von Teilen angesetzt habe.

BMW hatte im dritten Quartal am Markt durchaus eine Erholung erlebt. So verkauften die Münchener konzernweit 675 680 Autos, das waren 8,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei der lukrativen Stammmarke waren es sogar 9,8 Prozent mehr Autos. Im größten Einzelmarkt China hatte das Absatzplus von BMW und Mini fast ein Drittel betragen - allerdings finden sich die Umsätze und Ergebnisse des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens nicht in den konsolidierten Konzernfinanzzahlen. Auch in Europa lag das Unternehmen aber komfortabel im Plus.

BMW bestätigte die Jahresprognose für die Ergebnisse, sprach aber von einer weiter hoher Unsicherheit. Für die Autosparte geht BMW damit weiter von einer operativen Marge beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 0 bis 3 Prozent vom Umsatz aus.

Was die zuletzt gute Entwicklung beim Free Cashflow für die Ganzjahresaussichten bei der Kennzahl bedeutet, will BMW mit den detaillierten Quartalszahlen erläutern. Zuletzt hatte Finanzchef Nicolas Peter gesagt, dass der Konzern alles für einen positiven freien Mittelzufluss auf Jahresbasis tun werde und vor allem im vierten Quartal ein deutlich besserer Wert erreicht werden sollte als in der ersten Jahreshälfte. Diese Aussichten könnten sich nun aufgehellt haben.

Am Finanzmarkt hat die Entwicklung der Kassenlage bei den Autobauern in der Corona-Pandemie noch an Gewicht gewonnen. Die Kennzahl gibt an, wie viel Geld in die Kassen hinein- oder abfließt und wie hoch die aktuelle Finanzkraft ist. Das hat schon in normalen Zeiten oft den Ausschlag gegeben, ob die Anleger mit den Geschäftszahlen zufrieden sind oder nicht, weil von der Kassenlage auch die Fähigkeit zur Zahlung einer hohen Dividende abhängt.

In der Krise gibt der Free Cashflow aber auch einen Hinweis darauf, wie sehr ein Unternehmen in der Lage ist, sich an besondere Situationen anzupassen. Mit dem Lockdown im Frühjahr drohte bei den Autobauern auch deshalb Ebbe in der Kasse, weil über Wochen keine Autos verkauft werden konnten, die Kosten aber zu großen Teilen weiterliefen. Die Konzerne stoppten die Produktion, legten die Abrufe von Teilen bei Zulieferern auf Eis und schickten nicht zuletzt Zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit, um die Kassen zu schonen.

In der Corona-Krise hatten die deutschen Autobauer Volkswagen und Daimler im zweiten Quartal Milliardenverluste eingefahren, BMW war etwas glimpflicher davongekommen. Daimler hatte bereits vergangene Woche mitgeteilt, dass das dritte Quartal auch dank Kostendisziplin besser als erwartet verlaufen war./men/nas/mis


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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BMW AG -1.40%73.09 verzögerte Kurse.-0.07%
DAIMLER AG 0.89%56.59 verzögerte Kurse.14.62%
THE GOLDMAN SACHS GROUP, INC. -0.48%235.4 verzögerte Kurse.2.87%
VOLKSWAGEN AG -1.80%145.92 verzögerte Kurse.-17.20%
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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 96 624 Mio 116 Mrd. 104 Mrd.
Nettoergebnis 2020 3 446 Mio 4 122 Mio 3 725 Mio
Nettoliquidität 2020 16 224 Mio 19 408 Mio 17 539 Mio
KGV 2020 14,0x
Dividendenrendite 2020 2,33%
Marktkapitalisierung 47 156 Mio 56 380 Mio 50 978 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 0,32x
Marktkap. / Umsatz 2021 0,28x
Mitarbeiterzahl 133 778
Streubesitz 57,3%
Chart BMW AG
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Trends aus der Chartanalyse BMW AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
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Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 26
Mittleres Kursziel 74,98 €
Letzter Schlusskurs 73,09 €
Abstand / Höchstes Kursziel 65,5%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 2,59%
Abstand / Niedrigstes Ziel -17,9%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Oliver Zipse Chairman-Management Board
Norbert Reithofer Chairman-Supervisory Board
Nicolas Peter Chief Financial Officer
Susanne Klatten Independent Member-Supervisory Board
Manfred Schoch Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
BMW AG-0.07%56 380
TOYOTA MOTOR CORPORATION-5.35%195 776
VOLKSWAGEN AG-17.20%93 505
DAIMLER AG14.62%71 446
GENERAL MOTORS COMPANY24.21%65 067
HONDA MOTOR CO., LTD.-3.32%49 630