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ANALYSE/GE und Raytheon fliegen noch nicht auf allen Triebwerken

28.07.2021 | 10:49

Von Jon Sindreu

NEW YORK (Dow Jones)--Die Hersteller von Flugzeugtriebwerken erwachen wieder zum Leben. Sie sollten aber noch nicht für startklar erklärt werden. Zuletzt schossen die Aktien von General Electric (GE) und Raytheon Technologies in die Höhe, nachdem die beiden Konglomerate - beide Eigentümer großer Triebwerkssparten - höhere Gewinne als erwartet vermeldet hatten. In den vergangenen Monaten notierten beide Aktien seitwärts, da die Anleger sich nicht entscheiden konnten, ob diese Unternehmen echte Chancen bieten, sich an der weltweiten Erholung der Luftfahrt zu beteiligen. Sie fürchteten teilweise, dass bei Triebwerken die Narben der Pandemie am längsten anhalten. Die jüngsten Daten deuten eher in eine positive Richtung. Pratt & Whitney, ein Unternehmen von Raytheon, meldete, dass die Umsätze im Bereich der kommerziellen Wartung, Reparatur und Überholung im zweiten Quartal gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um satte 41 Prozent gestiegen sind.

   Konzernchef gerät ins Schwärmen 

Auch bei General Electric Aviation schnellten die Umsätze im Bereich der kommerziellen Dienstleistungen um 50 Prozent empor, was auf die Lieferung von Ersatzteilen und den Besuch von Werkstätten zurückzuführen ist. In der Vergangenheit gab es eine etwa sechsmonatige Verzögerung zwischen der Wiederaufnahme des Flugverkehrs und Fluggesellschaften, die ihre Flugzeuge zum Checkup brachten. Dies war diesmal jedoch nicht der Fall. "Die Fluggesellschaften geben bereits vor der Erholung Geld aus, so dass das zweite Quartal viel, viel besser war als erwartet", schwärmt Raytheon-Chef Greg Hayes förmlich.

Trotz der Verbreitung neuer Covid-19-Varianten ist die Wiederbelebung der Wirtschaft weit genug fortgeschritten, um deutlich zu machen, dass die Menschen wieder gerne reisen und dass die Fluggesellschaften so schnell darauf reagieren, dass sie sogar neue Jets bestellen. Doch die Anleger sollten sich in Acht nehmen. Im Gegensatz zu den Flugzeugherstellern Boeing und Airbus hängt die Rentabilität der Triebwerkshersteller weniger vom Verkauf neuer Ausrüstung als von deren Wartung auf dem Anschlussmarkt ab. Unternehmen wie GE Aviation, Pratt & Whitney und die britische Rolls-Royce verkaufen ihre neuen Produkte sogar mit Verlust. Das bedeutet, dass ein Anstieg der Verkäufe neuer Flugzeuge nicht unbedingt eine gute Nachricht für diese Firmen ist, wenn er auf Kosten der Wartung älterer Flugzeuge geht. Laut Sheila Kahyaoglu, Analystin bei Jefferies, sind etwa 26 Prozent der weltweit 22.200 Verkehrsflugzeuge geparkt. Bei etwa 20 Prozent dieser Flugzeuge handelt es sich um ausgemusterte Modelle, die möglicherweise nie wieder in Betrieb genommen werden.

   Markt für Ersatzteile dürfte problematisch bleiben 

Kahyaoglu geht davon aus, dass die Fluggesellschaften ihre unter 26 Jahre alten Jets behalten. Unter Berücksichtigung der Neuauslieferungen würde die weltweite Flotte im Jahr 2023 um 4 Prozent größer sein als im Jahr 2019, und die Einnahmen auf dem Anschlussmarkt würden um 11 Prozent klettern. In diesem Szenario haben die Aktien ein gewisses Aufwärtspotenzial, denn die Konsensschätzung der Wall Street geht davon aus, dass die Einnahmen aus dem zivilen Luft- und Raumfahrt-Ersatzteilmarkt bis 2023 immer noch 4 Prozent unter dem Pandemieniveau liegen werden, wie Daten von Visible Alpha zeigen. Derartige Prognosen sind jedoch anfällig für große Unbekannte. Wenn das Ausmusterungsalter stattdessen bei 21 Jahren läge, würden die Umsätze in der Analyse von Kahyaoglu um 19 Prozent niedriger bleiben.

Auch für die kommenden Monate ist das Geschäftsmodell des Ersatzteilmarktes nicht aus dem Schneider. Zum einen zeigen die aktuellen Schätzungen eine viel schwächere Erholung für Hersteller von Teilen, die nicht auf Triebwerke spezialisiert sind, was mit der Tatsache zusammenhängt, dass viele Interkontinentalstrecken geschlossen bleiben. Im Gegensatz zu GE und Rolls-Royce ist Raytheon auf Triebwerke für Schmalrumpfflugzeuge spezialisiert, aber 45 Prozent der Einnahmen in seiner Teilesparte Collins Aerospace hängen immer noch von Langstreckenmodellen ab.

   Anleger brauchen mehr Informationen 

Und es gibt noch andere wichtige Fragen, wie zum Beispiel inwieweit einige Fluggesellschaften in der Lage sein werden, Teile aus ausgemusterten Flugzeugen zu kannibalisieren. Außerdem könnten "stundenweise" Wartungsverträge, die dazu beigetragen haben, den Schlag der Pandemie abzufedern, die Erholung ebenfalls abschwächen. Deuten die guten Zahlen für das zweite Quartal auf einen nachhaltigen Aufschwung bei den Zulieferern der Luft- und Raumfahrtindustrie hin, oder handelt es sich nur um vorgezogene Ausgaben der Fluggesellschaften? Die Anleger werden mehr Informationen benötigen, um diese Entscheidung zu treffen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/cbr

(END) Dow Jones Newswires

July 28, 2021 04:48 ET (08:48 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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