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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 04.12.2020 - 15.15 Uhr

04.12.2020 | 15:21

Studie: Antikörper nach Moderna-Impfung über Monate nachweisbar

BERLIN - Die durch den Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Moderna ausgelöste Immunantwort ist mehrere Monate deutlich im Blut nachweisbar. Das zeigen Daten aus einer sogenannten Phase-I-Studie, die im "New England Journal of Medicine" ("NEJM") veröffentlicht wurden. Das Ergebnis könnte darauf hindeuten, dass die Moderna-Impfung über einen längeren Zeitraum Schutz gegen Covid-19 bietet. Ein Nachweis ist das aber nicht.

Volkswagen-Chef Herbert Diess: 'Will Vertrag bis 2023 erfüllen'

WOLFSBURG - Volkswagen-Chef Herbert Diess rechnet in der Debatte über die Besetzung von Spitzenjobs bei dem Autobauer mit einer baldigen Lösung. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen eine Entscheidung hinbekommen", sagte er der "Wirtschaftswoche". Die Lage sei nicht einfach, dulde aber keinen weiteren Aufschub. Der Posten des Einkaufsvorstands sei schon längere Zeit unbesetzt. "Wir können uns das nicht mehr leisten, weil viele wichtige Entscheidungen anstehen", sagte Diess.

ROUNDUP: VW erreicht CO2-Ziele noch nicht - Plan für neue Klimastrategie

WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern wird die europäischen CO2-Ziele mit seiner Autoflotte voraussichtlich in diesem und möglicherweise auch im nächsten Jahr noch nicht ganz erreichen. Strafen der EU könnten die Folge sein. "Wir arbeiten jetzt unter Hochdruck daran, so nah wie möglich an die Ziele heranzukommen", sagte Vorstandschef Herbert Diess der "Wirtschaftswoche". 2021 werde es dann wegen der erhofften stärkeren Marktdurchdringung von E-Autos "einfacher" werden - "und ab 2022 sollten wir keine Probleme mehr haben, die Flottenziele zu erreichen".

Fahrzeugabsatz auf Chinas Automarkt legt auch im November kräftig zu

PEKING - Der Aufschwung auf dem für deutsche Autobauer so wichtigen chinesischen Automarkt hält weiter an. Im vergangenen Monat stieg der Absatz von Fahrzeugen an die Händler nach vorläufigen Daten im Jahresvergleich um 11,1 Prozent, wie der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Freitag in Peking mitteilte. Damit bleibt der Markt wie in den Vormonaten auf starkem Wachstumskurs mit meist prozentual zweistelligen Raten. In den CAAM-Daten sind neben Pkw auch Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse enthalten. Die gewerblich genutzten Fahrzeuge hatten in den vergangenen Monaten spürbar schneller zugelegt als Pkw.

IPO: US-Essensauslieferer Doordash will mehr als 3 Milliarden Dollar einfahren

SAN FRANCISCO - Der US-Essensauslieferer Doordash hat die Preisspanne für seinen für den laufenden Monat geplanten Börsengang deutlich angehoben. Statt der bisher 75 bis 85 US-Dollar je Aktie erwarte man nun 90 bis 95 Dollar, teilte das Unternehmen am Freitag in San Francisco mit. Demnach will die Geschäftsführung mit der Ausgabe von weiterhin 33 Millionen Anteilen bis zu 3,1 Milliarden US-Dollar erlösen. Die Branche hat bisher von den Auswirkungen der Corona-Krise profitiert und Doordash glaubt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

ROUNDUP/Nach Milliarden-Kauf: Merck sieht sich bei Halbleitern auf Kurs

DARMSTADT - Gut ein Jahr nach der Milliarden-Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum Materials ist der Umbau der Spezialchemie beim Darmstädter Merck-Konzern weitgehend abgeschlossen. Laut Spartenchef Kai Beckmann dürfte es einen ähnlich großen Zukauf in dem Geschäftsbereich vorerst nicht mehr geben. "Der Druck für eine solche transformative Übernahme ist deutlich reduziert", sagte der Manager den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Es sei daher in der Sparte eher mit kleineren ergänzenden Zukäufen bestimmter Technologien zu rechnen. Bis 2022 stehe aber natürlich die Rückzahlung von Schulden im Vordergrund.

Gabelstapler-Hersteller Kion besorgt sich mit Kapitalerhöhung 813 Millionen Euro

FRANKFURT - Der Gabelstapler-Hersteller Kion hat die Kapitalerhöhung abgeschlossen und damit brutto rund 813 Millionen Euro eingenommen. Das Geld solle die Bilanz stärken und die Strategie "Kion 2027" unterstützn, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt mit. Zudem solle das frische Geld genutzt werden, um die Kreditlinie kündigen zu können, die Kion sich im Mai von der staatlichen Förderbank KfW und anderen Banken wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie gesichert hatte.

ROUNDUP: Olympia-Verschiebung kostet Gastgeber Japan 2,3 Milliarden Euro

TOKIO - Die auf 2021 verschobenen Sommerspiele in Tokio werden für die Olympia-Gastgeber um rund 2,3 Milliarden Euro teurer. Allein die Mehrausgaben durch die Verlegung um ein Jahr belaufen sich auf rund 1,57 Milliarden Euro, wie der Geschäftsführer des Organisationskomitees, Toshiro Muto, am Freitag sagte. Die Organisatoren, die Stadt Tokio und Japans Regierung teilen sich diese Kosten. Hinzu kommen erhebliche Ausgaben für die Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus.

Immobilienkonzern Dic Asset legt Spezialfonds für 1,6 Milliarden Euro auf

FRANKFURT - Der Immobilienkonzern Dic Asset setzt ungeachtet des coronabedingten Trends zum Homeoffice weiter auf gut laufende Büroimmobilien. Das Unternehmen legt deshalb einen neuen offenen Spezialfonds für diesen Bereich mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro auf. Der Fonds sei volumenmäßig das bisher größte Investmentvehikel in der Geschichte des Unternehmens, teilte DIC Asset am Freitag in Frankfurt mit. Der im SDax notierte Konzern habe bereits für das gesamte vorgesehene Eigenkapital von 800 Millionen Euro Zusagen.

Kaspersky warnt vor mehr Cyber-Kriminalität in der Pandemie

HAMBURG - Der Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky rechnet mit mehr Online-Kriminalität durch den Digitalisierungsschub in der Corona-Pandemie. "Unsere Experten beobachten weltweit einen Anstieg digitaler Verbrechen um 25 Prozent", sagte Gründer Eugene Kaspersky dem Magazin "Spiegel". Besonders beschäftigten ihn Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen wie etwa auf die Düsseldorfer Uni-Klinik im September. "Solche Attacken auf Krankenhäuser, dazu noch in Corona-Zeiten, sind für mich Terrorismus, und genauso entschlossen müssten sie bekämpft werden."

BVB hofft auf Einsatz von Hummels - Haaland fehlt bis Januar

DORTMUND - Borussia Dortmund kann weiter auf einen Einsatz von Abwehrchef Mats Hummels am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Spiel bei Eintracht Frankfurt hoffen. "Die News über Mats sind gut. Wir werden sehen, ob er spielen kann", sagte Trainer Lucien Favre am Freitag. Der Weltmeister von 2014 hatte sich beim 1:1 des Fußball- Bundesligisten gegen Lazio Rom am Mittwoch eine Fußverletzung zugezogen und in der Schlussphase stark humpelnd den Platz verlassen.

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